Teufelshöhle Pottenstein

👹 Teufelshöhle Pottenstein 👹 Bei einem Ausflug nach Pottenstein gehört ein Besuch in der Teufelshöhle natürlich zum Pflichtprogramm. Empfehlen würde ich aber nicht direkt vor der Tropfsteinhöhle zu parken, sondern lieber auf dem Parkplatz an der Total Tankstelle. So hat man die Möglichkeit, auf dem gemütlichen Wanderweg, vorbei am Felsenbad und dem Schöngrundsee, zur Höhle zu spazieren. Die Führung durch die gut ausgebaute und leicht begehbare Höhle dauert ca. 45 Minuten, allerdings sind 400 Stufen während des Rundgangs durch die Höhle zu bewältigen.

👹 Teufelshöhle Pottenstein – Größte Tropfsteinhöhle der fränkischen Schweiz 👹

Die Teufelshöhle in Pottenstein gehört zu den größten der etwa 1000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz und besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit stattlichen Stalagmiten und Stalaktiten und gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Die Gesamtlänge der Teufelshöhle beträgt ca. 3.000 Meter, von denen etwa die Hälfte für die Öffentlichkeit im Rahmen einer Führung zugänglich sind.

Ältester Tropfstein ca. 340.000 Jahre

Die Temperatur in der Teufelshöhle beträgt konstant 9°C Sommer wie Winter, unabhängig von der Witterung oder den Temperaturen außerhalb der Höhle. Im Riesensaal sind die beiden ältesten Tropfsteine der Höhle zu sehen. Die großen Tropfsteingebilde wie der Baum oder der Riese Goliath sind einer sehr frühen Tropfsteinbildung zuzuordnen. Sie werden auf ein Alter von maximal 340.000 Jahren geschätzt.

Das gewaltige Höhlenportal – das „Tor zur Unterwelt“ – liegt auf etwa 400 Meter über Normalnull

Der Höhleneingang, ein 25 Meter breites und 14 Meter hohes Portal, einer der größten Höhleneingänge in Deutschland, ist schon lange Zeit bekannt gewesen. Dieses Höhlenportal endete früher nach etwa 85 Meter Tiefe und wurde Teufelsloch genannt. Im Jahr 1922 hat Hans Brand, ein Geologe und Bergbauingenieur aus Bayreuth, eine etwa neun Meter dicke Abschlusswand durchbrochen, die durch einen Einsturz im Teufelsloch entstand.

Dahinter entdeckte er die tropfsteingeschmückten Höhlenteile, die bis August 1923 gangbar gemacht und für Besucher einstweilen freigegeben wurden. In einer weiteren Erschließungsmaßnahme wurden ab 1923 innerhalb von acht Jahren weitere Höhlenräume erschlossen und mit insgesamt etwa 300 Meter langen Stollen miteinander verbunden. An Pfingsten im Jahr 1931 wurde die Teufelshöhle der Öffentlichkeit zur vollständigen Besichtigung freigegeben.

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