Ehemaliger Rangierbahnhof

Ehemaliger Rangierbahnhof – Das Bahnbetriebswerk wurde im Oktober 1863 eröffnet. Die Hauptaufgaben des Rangierbahnhofs waren die Bespannung der Personenzüge auf den von dort ausgehenden Haupt- und Nebenstrecken, sowie der Güterzugdienst. Der Güterverkehr war naheliegender weise nach 1945 zurückgegangen. Dennoch gab es in Nordostbayern ein erhebliches Güterverkehrsaufkommen. Unter anderem durch die Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg (Eisenerz, Bauxit, Koks), die Luitpoldhütte bei Amberg und dem Aluminiumwerk bei Schwandorf. Weitere Transportaufgaben waren Braunkohle (Großkraftwerk Arzberg), der grenzüberschreitende Verkehr in die Tschechoslowakei und nach Berlin, sowie Sonderzüge der Bundeswehr.

Der ehemaliger Rangierbahnhof – Bald vergessene Geschichte

Eine zusätzliche Aufgabe erhielt das Bahnbetriebswerk erst kurz vor dem Ende der Dampflokzeit. Die Unterhaltung der letzten Bremsloks des LVA München, die nach der Auflassung der Dampflokbeheimatung beim BW Nürnberg hierher wechseln mussten, da die DB noch nicht vollständig auf sie verzichten konnte. Die Bremsloks wurden auch nach dem Ende des planmäßigen Dampflokeinsatzes bis Anfang Dezember 1975 weiter unterhalten. Damit wurde der ehemalige Rangierbahnhof zu Bayerns letzten Dampflok-Betriebswerken. Danach siedelten die letzten beiden Bremsloks, 044 404 und 427 nach Crailsheim um.

Ganz in der Nähe befindet sich ein weiterer Rangierbahnhof, die Bilder dazu könnt ihr euch ebenfalls auf meiner Seite anschauen. ➡️Ausrangierte Drehscheibe⬅️

Verwendete Ausrüstung:

Stand der Bilder: November 2017

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